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Weltmädchenfussballtag 2026: In Winterthur zelebrierten Mädchen und Frauen die Vielfalt des Sports
Am 10. Oktober stand Winterthur ganz im Zeichen des Mädchenfussballs. Der vom FVRZ organisierte Weltmädchenfussballtag brachte Mädchen und Frauen im Sport zusammen. Der ZKS war als Partner mit dabei und lud die Teilnehmerinnen an seinem Stand zu einer besonderen Herausforderung ein.
Trotzten dem nasskühlen Wetter: Die Juniorinnenteams am Weltmädchenfussballtag in Winterthur. Fotos: zVg
Regen und kühle Temperaturen: Der Herbst hielt unglücklicherweise genau auf den Weltmädchenfussballtag hin ein erstes Mal Einzug. Dies vermochte die Begeisterung jedoch nicht zu trüben. 400 Spielerinnen und gesamthaft 1000 Besucherinnen und Besucher kamen am 10. Oktober im Sportpark Deutweg und rund ums WIN4-Areal zusammen, um den Mädchen- und Frauenfussball zu zelebrieren. Organisiert wurde der Event vom Fussballverband Region Zürich (FVRZ), als Partner mit von der Partie war der ZKS.
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Der Fokus lag jedoch nicht nur auf dem Fussball – ein Turnier mit 27 Teams sowie mehrere Goalietrainings mit Kathrin Lehmann gehörten zu den Glanzlichtern des Events –, sondern auch auf der sportlichen Vielfalt. So waren am ZKS-Stand beim sogenannten Speed Stacking flinke Hände und volle Konzentration gefragt. Gemeinsam mit Andrin Stucki und Seraina Toms, beide Profis der Sportart, konnten die Besuchenden ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen und sich in einer Challenge messen.
Der ZKS bot das Geschicklichkeitsspiel Speed Stacking an.
Auch abseits des ZKS-Standes wurde die Vielfalt des Sports präsentiert. Ob Unihockey, Handball, Boxen, Eishockey oder Stepptanz: Zahlreiche Sessions luden zum Ausprobieren ein. Für jede besuchte Session erhielten die Mädchen ein Bändeli, das sie gegen eine persönliche «Player Card» mit Foto eintauschen konnten; quasi als Ansporn, jede Sportart auszuprobieren.
Das Motto, das sich durch den ganzen Tag zog: «Mädchen und Frauen gehören in den Sport». Im gleichzeitig stattfindenden Forum in der WIN4-Halle ging es entsprechend um Sichtbarkeit, Rollenbilder und die Frage: Was ist eigentlich weiblich? Dunja Schnedl zeigte als Calisthenics-Athletin und Bodybuilderin, wie Stereotype aufgebrochen werden können, während Marisa Wunderlin als ehemalige Spielerin und heutige Direktorin der Frauen beim FC Thun über die vielfältigen Wege im Fussball berichtete.
«Der Weltmädchenfussballtag soll Mädchen Mut machen, ihren eigenen Weg zu gehen und zeigen, dass ihnen im Sport viele Möglichkeiten offenstehen.»
Tanja Citherlet, Projektleiterin des Weltmädchenfussballtags und ZKS-Vorstandsmitglied
Tanja Citherlet, Projektleiterin des Weltmädchenfussballtags und ZKS-Vorstandsmitglied, zog eine positive Bilanz des Tages. «Der Weltmädchenfussballtag soll Mädchen Mut machen, ihren eigenen Weg zu gehen und zeigen, dass ihnen im Sport viele Möglichkeiten offenstehen.» Der Weltmädchenfussballtag habe dafür einen Raum geschaffen: für Fussball und andere Sportarten.