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ZKS-News

Der ZKS zählt neu 66 Mitgliederverbände: Das war die Konferenz der Präsidentinnen und Präsidenten 2026

Der ZKS lud seine Mitgliederverbände zu einer weiteren Konferenz der Präsidentinnen und Präsidenten ein. Im Spirgarten in Zürich wurden nicht nur die Jahresrechnung und das Budget des ZKS angenommen, sondern auch neue Angebote vorgestellt und ein neuer Mitgliederverband aufgenommen.

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ZKS-Präsident Urs Hutter führte die über 100 anwesenden Stimmberechtigten gewohnt routiniert durch die Konferenz. Fotos: Kurt Schorrer.

65 Mitgliederverbände zählte der ZKS bislang. Die sportliche Palette der Verbände reicht dabei von Klassikern wie Turnen, Schiessen und Fussball bis zu neuen Sportarten wie Australian Rules Football oder Cheerleading. Nun kommt ein weiterer Verband hinzu: der Tischfussballverband Zürich, kurz TFVZ. Im Dezember 2024 gegründet, wurde dieser an der diesjährigen Konferenz der Präsidentinnen und Präsidenten als 66. Mitgliederverband des ZKS offiziell aufgenommen.

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Der Verband zählt derzeit drei Vereine und rund 400 Mitglieder. Tischfussball – notabene eine von Swiss Olympic anerkannte Sportart – sei dabei nicht das Freizeitvergnügen, welches man beispielsweise aus der Bar oder der Badi kenne, sagt Verbandspräsident Roger Schmutz. «Wir organisieren regelmässig Turniere, und dort braucht es viele versierte Fähigkeiten, darunter Geschwindigkeit, Koordination und Technik.» Das Schöne an der Sportart sei dabei, dass es keine Unterschiede zwischen Alter und Geschlechter gebe, jeder und jede kann seine oder ihre Stärken ausspielen. 

Viele Arbeiten im Sportzentrum

Schmutz freute sich über die Aufnahme des Verbands beim ZKS – es war einer der Höhepunkte der diesjährigen Konferenz, die, von ZKS-Präsident Urs Hutter moderiert, problemlos vonstatten ging. Im Spirgarten in der Stadt Zürich herrschte kollektive Einigkeit. Sowohl der neue Geschäftsbericht wie auch die Erfolgsrechnung 2025 und das Budget 2026 wurden von den 103 anwesenden Stimmberechtigten unisono angenommen. Gleiches galt für die Entschädigung der Kommunikationsbeiträge bei einem Anteil von sechs Prozent für Mitgliederverbände und zwei Prozent für Sportnetzwerke.

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Roger Schmutz wurde mit dem Tischfussballverband offiziell als neuer Mitgliederverband des ZKS aufgenommen.

Und so rückten die Angebote des ZKS und News aus dem Sportzentrum Kerenzerberg in den Mittelpunkt. SZK-Betriebsleiter Ralf Oehri zeigte auf, dass in Filzbach derzeit viel an der Infrastruktur gearbeitet und optimiert wird. Bereits abgeschlossen ist die Sanierung der Kegelbahnen sowie die Street-Workout-Anlage. Noch im Gange befindet sich derweil die Terrassensanierung, die noch bis im Sommer läuft.

Die grössten Arbeiten stehen aber noch bevor. Am 27. April beginnen die Sanierungsarbeiten im Hallenbad. Der Technik- und Regenerationsbereich sowie der Whirlpool werden erneuert, der Schwimmbereich wird regulär unterhalten. Für die Gäste bedeutet dies, dass das Hallenbad ein Jahr lang geschlossen bleibt. Entsprechend werden die Belegungszahlen für 2026 im Vergleich zu den Vorjahren etwas zurückgehen, hält Oehri fest.

Ehrenamt, Partnerschaften und der «Vereinscoach+»

Vonseiten des ZKS gab Geschäftsführerin Josy Beer kurze Einblicke in die aktuellen Angebote des ZKS. So wird im Sommer eine neue Plattform zur Anerkennung ehrenamtlicher Leistungen von Jugendlichen lanciert, genannt «Bestätigung Engagement+». Das zu beantragende Dokument kann in der Folge in Bewerbungsunterlagen beigelegt werden und soll die im Ehrenamt erworbenen Soft Skills hervorheben.

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Stellte den Vereinscoach+ vor: Jürg Hintermeister.

Beer wies ebenfalls auf das Fokusthema in der Sportförderung hin sowie die verschiedenen Weiterbildungskurse, die für 2026 angeboten werden. Ausserdem rückten die Partnerschaften des ZKS in den Fokus. So ist seit 2025 die CSS neue Gesundheitspartnerin des ZKS. Dadurch können Verbands- und Vereinsmitglieder, ob als ehemaliger oder neuer Kunde, von zahlreichen Vorteilen bei der Versicherung profitieren.

Ein kleines Input-Referat hielt zudem Jürg Hintermeister, der das ZKS-Angebot Vereinscoach+ verantwortet. Dabei handelt es sich um ein individuelles Coaching für Vorstandsmitglieder. Hintermeister erklärte, sein Ziel sei es, die Verbände und Vereine zu stärken, um ihre eigenen Herausforderungen überwinden zu können. Mit dem Vereinscoach+ können Themen wie Ethik, Professionalisierung, Vereinsmanagement oder Vereinsführung behandelt werden. Die Beratung ist für Mitgliedervereine und -verbände die ersten 15 Stunden kostenlos.

«Ein klares sportpolitisches Zeichen»

Schliesslich wurde während der Konferenz immer wieder sehr viel Lob und Dank ausgesprochen. Nicht nur wurden allen anwesenden Verbandsvertreterinnen und -vertretern für ihr Engagement verdankt, es wurden auch die abgetretenen Verbandspräsidenten Pascal Greter, Tobias Egger (beide Jubla Züri), Dani Bachmann (Tanzsportverband), Miguel Marin (Firmen- und Freizeitsportverband), Michael Hässig (Kavallerieverband OKV), Jean-Jacques Bärtschi (Plusport Behindertensport), Stefan Sägesser (Cheer Verband) und Michael Zaugg (Eishockeyverband) gebührend verabschiedet.

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Regierungsrat Mario Fehr zeigte sich zufrieden mit dem Engagement für den Zürcher Vereinssport.

Auch Regierungsrat und Sportminister Mario Fehr zeigte sich sehr zufrieden mit dem Engagement der Verbände und der Zusammenarbeit mit dem ZKS. «Es läuft gut so, wie es ist, wir haben eine ideale Balance.» Gleichzeitig wies er nochmals darauf hin, dass die neue Leistungsvereinbarung vergangenen Herbst vom Zürcher Kantonsrat ohne Gegenstimme gutgeheissen wurde. «Dies war ein klares sportpolitisches Zeichen für eure Verbandsarbeit. Gratulation an den ZKS!»