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Mitbestimmen und Weichen stellen

Politisches Engagement wurde für Sportvereine und Sportverbände in jüngerer Vergangenheit immer wichtiger. Der ZKS engagiert sich als Interessenvertreter des Vereinssports.

Ein zentrales Anliegen des ZKS ist die Übernahme einer aktiven Rolle in der kantonalen Sportpolitik als Interessenvertreter der Sportverbände – und damit auch der 2300 Sportvereine. Deshalb pflegt der ZKS den intensiven Austausch mit der Parlamentarischen Gruppe Sport (PGS) des Kantonsrats. Ebenso werden Sportvereinsnetze in den Gemeinden gefördert und beraten, damit die Sportvereine auf kommunaler Ebene ihre Anliegen gemeinsam und gestärkt vertreten können. 

Der ZKS etablierte sich überdies als kompetenter Ratgeber in der Erarbeitung des KASAK-Katalogs (Sportanlagenkonzept des Kantons Zürich). Den wirksamsten politischen Auftritt hatte der ZKS im Zusammenhang mit der neuen Verfassung. Seit dem 27. Februar 2005 steht der Sportartikel 121 mit der Formulierung «Kanton und Gemeinden fördern den Sport» in der neuen Kantonsverfassung. 2006 koordinierte der ZKS im Vernehmlassungsverfahren zum neuen Mehrwertsteuergesetz die Stellungnahmen seiner Sportverbände und Sportvereine und leitete diese an das Eidgenössische Finanzdepartement weiter. Dies trug massgeblich dazu bei, dass der Bundesrat dieses Gesetz später wieder verwarf.

Eine für die Sportvereine im Kanton Zürich wichtige Abstimmung fand im Jahr 2014 statt. Das Zürcher Stimmvolk verwarf mit 62,2 Prozent Nein-Stimmen die Initiative des Blauen Kreuzes, die die Sportvereine im Kanton Zürich gegenüber anderen Veranstaltern und Organisationen sowie Sportvereinen anderer Kantone stark benachteiligt hätte. Der ZKS nutzte sein Netzwerk, um sowohl nach innen als auch nach aussen über die Gefahren einer Annahme aufzuklären. 

Zum Marathon wurde die Entstehung des neuen Geldspielgesetzes. Die Schweizer Bevölkerung hiess den Verfassungsartikel am 11. März 2012 mit einem Ja-Anteil von 87 Prozent gut. Nach der Beratung des Gesetzesartikels im Parlament ergriffen einige (Jung-) Parteien das Referendum gegen das neue Geldspielgesetz. Der ZKS informierte seine Mitgliederverbände in direkten Gesprächen über mögliche Folgen einer Ablehnung. Das Schweizer Volk schützte die Sportvereine: 72,9 Prozent stimmten am 10. Juni 2018 Ja.

«Mehr Mittel für den Sportfonds», forderte CVP-Kantonsrat Patrick Hächler aus dem Zürcher Oberland. Nach einem taktischen, politischen Hin und Her kam es im März 2015 zur Schlussabstimmung, bei der das Zürcher Parlament den Anteil der Swisslos-Gelder, der aus dem Lotteriefonds in den Sportfonds fliesst, von 21 auf 30 Prozent erhöhte. 
 

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